der Spähergruss

Woher kommt unser Gruss?

Bipi schreibt:

Im alten England durften alle Freien Waffen tragen, und wenn einer den andern antraf, pflegte er die rechte Hand empor zu halten, um zu zeigen, dass er keine Waffe darin halte und dass sie sich als Freunde begegneten. Desgleichen, wenn ein bewaffneter Mann eine wehrlose Person oder Frau antraf.

Sklaven oder Leibeigene durften keine Waffen tragen und mussten daher am freien Mann vorüber schleichen, ohne ein Zeichen zu geben.

Heutzutage tragen die Leute keine Waffen mehr. Aber diejenigen, die befugt gewesen wären, solche zu tragen, wie Ritter, Edelleute und Krieger, das heisst alle, die auf ihrem eigenen Gute wohnen, oder ihren Unterhalt selbst verdienen, wahren immer noch die Form des Grusses, indem sie den Hut berühren oder sogar abnehmen.

Schmarotzer haben kein Recht zu grüssen und sollten sich darum vorbeidrücken, was sie gewöhnlich tun, ohne den freien Mann, oder denjenigen, der durch seine Arbeit etwas verdient, zu beachten.

Bei den Ashantis, einem Burenvolk, gab es eine geheime Kriegerkaste, dessen Mitglieder sich die linke Hand zum Gruss gaben.

Wann darf man grüssen?

Wenn man das Späherversprechen abgelegt hat, darf man grüssen, wobei der Ringfinger Gott, Kirche und Land, der Mittelfinger Hilfsbereitschaft und der Zeigefinger die Spähergesetze bedeuten. Der Daumen auf dem kleinen Finger symbolisiert uns, dass der Stärkere den Schwächeren beschützen soll.

Wir grüssen auch die Wölfe und Ritter mit dem Spähergruss und sagen: „Gut Pfad!“

Man grüsst…

  • wenn zwei Mitglieder des FNF sich begegnen
  • beim Fahnenaufzug
  • auf Kommando des Leiters: „Zum Gruss!“

Laut Bipi grüsst man auch…

  • beim Abspielen der Nationalhymne
  • wenn Pfadfinderfahnen vorbei getragen werden
  • bei allen Leichenbegängnissen

Scouts, die noch kein Versprechen abgelegt haben, geben zum Gruss die linke Hand und nehmen eine aufrechte und stramme Haltung an!

Wie grüssen die Wölfe?

Die Wölfe strecken den Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand in die Höhe. Diese Finger erinnert sie an die beiden Wolfsgesetze und symbolisieren die beiden Ohren des Wolfes. Der Daumen deckt die zwei übrigen Finger, das bedeutet: der Stärkere beschützt den Schwächeren.
Die Ritter grüssen übrigens auch mit dem Spähergruss.

Allgemein

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