Hl. Franziskus

franziskusBruder Franz war ein reicher Kaufmannssohn, der 1181 im italienischen Assisi (Franz von Assisi) geboren wurde. Als Franziskus ein junger Mann war, genoss er die Freuden des Lebens in vollen Zügen. Eines Tages hörte Franziskus in der Kirche St.Damiano, daß Jesus zu ihm vom Kreuz aus sagte: „Stelle mein Haus wieder her!“ Daraufhin baute er die zerfallene Kirche wieder auf. Während seiner Arbeit lebte er sehr arm, weil er im Evangelium folgendes gelesen hat: „Wer mir folgen will, muß alles verkaufen, was er besitzt; wenn er noch zwei Gewänder hat, muss er eines einem armen Menschen geben.“ Bruder Franz hatte die Natur besonders lieb. Immer wieder sagte er zu seinen Freunden, daß die Schöpfung ein ganz besonders schönes Geschenk Gottes an uns Menschen sei. Mit der Zeit schlossen sich Franziskus Männer an, die genauso leben wollten wie er. Er nannte sie seine „Kleinen Brüder“. Es wurden immer mehr und es entstand daraus der Franziskanerorden.

Warum ist der hl. Franziskus der Schutzpatron der Wölflinge?
  • Er hatte ein Armutsgelübde abgelegt und hat beschlossen sein ganzes Hab und Gut an die Armen zu verschenken. Auch wollte er ohne großen Komfort leben.
  • Wir Wölflinge wollen auf Lager und zu Hause bescheiden und einfach leben.
  • Er konnte mit den Tieren reden und war mit der Natur sehr verbunden.
  • Wir Wölflinge wollen Tiere und Natur schützen.
  • Franziskus ging allen Menschen, ohne Vorurteile, als Bruder entgegen.
  • Auch wir Wölflinge wollen den anderen achten, egal welcher Religion, Kultur etc. er angehört.
Der Wolf von Gubbio

franzwolfBei der Stadt Gubbio trieb sich ein großer, wilder Wolf umher. Er fiel auch Menschen an. Die Bewohner lebten in Angst. Keiner ging unbewaffnet vor das Stadttor. Franziskus hatte Mitleid mit den Menschen, und er beschloss, dem Wolf entgegenzutreten. Der Wolf rannte mit offenem Rachen auf Franziskus zu, doch der machte das Kreuzzeichen über ihn. Der Wolf hielt inne, er spürte die Kraft, die von dem Heiligen ausging. Franziskus rief: ‚Komm zu mir, Bruder Wolf! Im Namen Christi befehle ich dir: Tu niemandem etwas zuleide!‘ Der Wolf lief herbei und legte sich Franziskus zu Füßen. Franz versprach dem Wolf, dass ihm die Menschen genug zu essen geben würden, damit er niemanden mehr verletzen müsse. Als Zeichen für sein Einverständnis legte der Wolf seine Tatze in die Hand von Franziskus. Gemeinsam gingen sie in die Stadt. Der Wolf ging nun jeden Tag von Haus zu Haus und die Menschen gaben ihm zu fressen. Mit seiner Sanftmütigkeit erinnerte er sie an den heiligen Franz von Assisi.

Quelle: www.pfadfinder-gettorf.de

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