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    Don Bosco - SCOUTS, Eschen-Nendeln
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Über uns

Hallo zusammen, liebe Scoutfreunde

Seit März 2010 besteht in der Gemeinde Eschen-Nendeln eine Pfadi-Abteilung vom „Feuerkreis Niklaus von Flüe“.

Der „Feuerkreis Niklaus von Flüe“ ist ein schweizerisch-liechtensteinischer Pfadfinderbund mit röm.-kath. Ausrichtung und hat zur Zeit fünf Abteilungen.

Er wurde am 25. September 1988 im Flüeli-Ranft bei Sachseln (CH), dem Heimatort unseres Patrons Niklaus von Flüe, von einer Gruppe junger Christen gegründet. 1997 trat der „Feuerkreis“ der „World Federation of Independent Scouts“, kurz WFIS-Europe, bei.

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Mit diesem Verein hoffen wir für die Kinder und Jugendliche eine attraktive und sinnvolle Freizeitbeschäftigung anbieten zu können.

Unser Bund ist in drei Altersstufen gegliedert, nämlich…

Wölfe

In der Wolfsstufe von ca. 7 bis 12 Jahren steht das Spiel  im Vordergrund der Aktivitäten. Das Kind erlebt die Gemeinschaft Gleichaltriger und übt sich spielerisch in die allgemeinen Regeln des menschlichen Zusammenlebens ein. Gleichzeitig lernt es, christliches Grundwissen und eine ganz persönliche Beziehung mit Gott aufzubauen. Der Wolf, welcher im Wald lebt, dient dabei als Identifikationsfigur. Dem Drang nach Abenteuern und Spielen in der freien Natur und einer bei fast allen Kindern angeborenen Tierliebe soll dadurch entsprochen werden. Als Grundlage dient das Dschungelbuch von Rudyard Kipling.

Späher

Die Späherstufe der 12 bis 16-Jährigen legt ein Hauptgewicht auf das Leben in der freien Natur und den damit verbundenen Techniken: Karten- und Kompasskunde, Erste Hilfe, Morsen, Wegzeichen, Knoten, Lagerbau, Zelten, Naturbeobachtungen, Abkochen, Fahrten und Wanderungen etc. Wir bemühen uns, dies alles mit einer umfassenden christlichen Lebensschulung im Geiste der Kirche zu verbinden. Diese Stufe heisst in wörtlicher Übersetzung von „Scout“ (Späher, Kundschafter) Späherstufe.

Ritter

Die Ritterstufe ab 17 Jahren richtet sich nach den ritterlichen Idealen des Dienens und des Eintretens für die Schwächeren aus. Ein Grundsatz des christlichen Spähertums von P. Sévin SJ lautet: „Le Scoutisme veut dire Chevalerie!“ (Der Scoutismus bedeutet Rittertum!) In der Ritterstufe ist, wer Gott und dem Nächsten in der Familie, im Beruf und im Alltag dienen will.

Unsre Abteilung trägt den Namen des Heiligen „Don Bosco“, der auch unser Patron ist.
Willkommen bei uns sind Kinder und Jugendliche ab der ersten Primarklasse.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Abteilungsleiter Hunter.

Ziele Scoutismus

Ziele des Scoutismus

Pfadfindertum und Religion

Wenn wir heute das Wort „Pfadfinder“ hören, denken wir an eine Jugendgruppe, deren Mitglieder als gemeinsames Kennzeichen ein gerolltes Tuch um den Hals tragen. Viele meinen, daß es, wenn es überhaupt heute noch solche gibt, nicht mehr „in“ ist, ein Pfadfinder zu sein, und es ist „uncool“, wenn man einer Gruppe angehört, die sich den Grundsatz gewählt hat, jeden Tag einem Anderen eine Freude zu machen. Unsere kulturelle Situation ist gezeichnet durch immer lauter werdende Stimmen von Eltern, Erziehern und Psychologen, die über zunehmenden Konzentrationsmangel, leichte Reizbarkeit, Eigensinn, Streitsucht und innere Unruhe ihrer Kinder klagen. Das Verhalten der Jugendlichen resultiert aus vielen Faktoren, wozu auch das Fehlen einer Gruppe von gleichgesinnten, abenteuerlustigen Freunden gehört, von denen man ernst genommen wird und die auch bereit sind sich gegenseitig und anderen zu helfen. Jetzt sind wir dem, was „Pfadfinder“ bedeutet schon deutlich näher gekommen: Mitglied in einer kleinen Gruppe von guten Freunden oder besser gesagt von Brüdern zu sein, die gemeinsam durch Dick und Dünn gehen. Eine Pfadfinderclique, die spannende Abenteuer erlebt hat, bei denen es auf jeden Einzelnen ankam, wird auch über die Gruppenstunden hinaus ein Freundeskreis sein, in dem man sich auf den Anderen verlassen kann. Zum „natürlichen“ Standbein der Pfadfindererziehung gehören noch andere Punkte, die der Gründer der Pfadfinderbewegung Robert Stephenson Smyth Baden-Powell (1857-1941) in seinen Werken darlegte: Sport, Leben in der Natur, Gesetz, Versprechen, Ritterlichkeit, Keuschheit, Disziplin, Gehorsam, Ehrfurcht, Selbstachtung, Achtung von Autoritäten usw. Ein weiteres Merkmal der Pfadfinderpädagogik soll hier eingens angeführt und betrachtet werden – Baden-Powell nennt es Religion: „Niemand ist viel wert, der nicht an Gott glaubt und nach seinen Geboten handelt. Darum sollte jeder Pfadfinder eine Religion haben.“ Einer der bedeutendesten Männer, die das katholische Pfadfindertum in Frankreich aufgebaut haben, ist Père Jacques Sevin SJ (1882-1951). Er schreibt in Anlehnung an den Gründer: „Die Religion ist aber die Grundlage des Pfadfindertums; denn das Pfadfindertum ist eine Methode, die vollkommene Menschen bilden will, und niemals ist dem Gründer eingefallen, daß ein Mensch ohne das Wesentliche vollkommen sein könnte.“ R.S.S. Baden-Powell spricht mit Hochachtung vom Christentum, und er lobte auch die katholische Pfadfinderbewegung. Von seiten der Kirche wurden die Vorzüge der Pfadfindererziehung von vielen Priester, Bischöfen und den Päpsten – vor allem von Papst Pius XI. – anerkannt und als ein herrliches Werk betrachtet. Dieses Entgegenkommen liegt nicht zuletzt daran, daß die vom Gründer gemeinte Religion auf Christus ausgerichtet ist. Père Sevin SJ führt in seinen Überlegungen aus: „Schließlich hat diese Religion, und das ist das Packende an ihr, die Person Christi zum Mittelpunkt. […] Der ‚Eckstein‘ also ist ER!“ Als Katholiken dürfen wir das Erziehungskonzept der Pfadfinderbewegung sehr begrüßen, denn hierin zeigt sich eine gelungene und erprobte Möglichkeit, ein abenteuerliches Leben mit der konkreten Antwort auf die religiöse Sehnsucht des Menschen zu kombinieren. Freilich können wir zugleich mit dem Benediktinerpater Michael Jungo feststellen, daß in B.-P.s Gesamtwerk „mancher Satz in katholischer Schau eine Einschränkung bzw. eine Erweiterung erfahren muß“. Aus dieser Sicht würde man nämlich eine Präzisierung und Weiterführung der Religion des Gründers vornehmen, und zwar in diesem Sinn: Man kann kein guter Christ sein, wenn man kein guter Mensch ist. Aber das echte Christsein hat gezeigt, daß es das edelste Menschsein übertrumpft hat. In diesem Sinn schreibt G.K. Chesterton: „Eines der auffallenden Merkmale für die Stärke des Christentums liegt gerade darin, daß seit seinem Auftauchen kein Heide in unserer Kultur fähig gewesen ist, wirklich menschlich zu sein.“ Zur natürlichen Seite der Erziehung, ist für den katholischen Erzieher die zweite Komponente hinzugekommen: die durch die wahre Religiosität dem Menschen geschenkte Gnade von Gott. Papst Pius XI. formulierte in seiner „Erziehungsenzyklika“ in diesem Zusammenhang: „Eigentliches und unmittelbares Ziel der christlichen Erziehung ist die Mitwirkung mit der Gnade Gottes bei der Bildung des wahren und vollkommenen Christen“. Die Mitwirkung mit der Gnade ist von nicht zu vernachlässigender Wichtigkeit, denn das ewige Leben, auf das hin der Mensch geschaffen wurde, ist ein Ziel, das das Vermögen der menschlichen Natur übersteigt. Dazu sagt der heilige Thomas von Aquin (1225-1274): „Darum kann der Mensch verdienstliche Werke, die dem ewigen Leben angemessen sind, durch seine Naturanlage nicht hervorbringen – dazu ist eine höhere Kraft notwendig: die Kraft der Gnade.“ Während die Gnade umsonst gegeben wird und aus dem gebrochenen Menschen ein für Gott liebenswertes Geschöpf gemacht wird, besteht von seiten des Menschen die Aufgabe der Vorbereitung, die Zurüstung für den Empfang der Gnade, die ihrerseits wieder von der Gnade getragen wird. Diese Vorbereitung darf die menschliche Seite von Leiblichkeit und Geistseele nicht so sehr betonen, daß das Übernatürliche ausgegrenzt wird wie im Naturalismus. Anderseits droht das entgegengesetzte Extrem, eine unkatholische, die menschliche Freiheit nicht berücksichtigende Auffassung vom Gnadenwirken Gottes, nach der der Mensch unberechenbar, „zufällig“ von der Gnade getroffen wird und nichts zu seinem Heil oder Unheil beitragen kann. Als katholische Pfadfinder dürfen wir das Erziehungskonzept von Baden-Powell mit dem Gedanken der Gnade ergänzen, um die Wirklichkeit umfassend zu erkennen, wenn diese Erkenntnis auch immer Stückwerk bleiben wird. Mit dieser religiösen Haltung erhält die für den Pfadfinder sprichwörtliche „gute Tat“ eine übernatürliche Motivation und eine in das Übernatürliche hineinragende Wirkung. Sein Tun hat nicht nur humanen Charakter, sondern ist von der Liebe zum Nächsten wegen der Liebe zu Gott gnadenhaft aufgewertet worden. Folglich ist ein Erziehungswerk erforderlich, das beide Faktoren, Gnade und Natur, berücksichtigt. Erst dann ist sie katholisch, d.h. allumfassend. Die Religion allein ist ebenso keine ganzheitliche Erziehung, wie alle anderen Momente zusammen keine umfassende Erziehung gewährleisten. Deshalb haben katholische Erzieher seit eh und je nicht nur auf eine gesunde natürliche Erziehung geachtet, sondern auch darauf, daß die Entwicklung der Kinder vom Empfang der Sakramente, der Engel- und Heiligenverehrung, der Anbetung und der Liebe zur Kirche begleitet wird. Somit ergänzt die kirchliche Erziehung die Natur des Menschen fördernde Grundlage wie körperliche Betätigung, sittliche Leitung und Schulung der Geistesgaben mit der diese Grundlage durchdringende und sie erhebende und vervollkommnende Gnade. Die ganze menschliche Natur, namentlich die Seelenvermögen Verstand und Wille, sind durch die Erbsünde angeschlagen. Gott aber ist vollkommen, seine Vorsehung sorgt für den Menschen immer zu seinem Besten. Insofern kommt es beim Suchen und Finden des ewigen Zieles auf die angemessene Vorbereitung der Natur an, und genau darin ist Baden-Powell der katholischen Erziehung so nahe, denn je höher die natürliche Stufe des Menschen, desto mehr ist er disponiert für die geistliche Bewegung Gottes, für die Gnade. Das Menschsein wird durch die Übung und Ausbildung der seelischen Fähigkeiten aber zuletzt durch die Gnade vervollkommnet.

Quelle: KPE-Österreich www.kpe-ö.at

Was wir so treiben:

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